Sicherheit

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Die Kletterwälder der Weitblick Naturerlebnis GmbH zeichnen sich durch ein professionelles Sicherheitskonzept aus. Um unseren Gästen und Trainern ein hohes Maß an Sicherheit zu bieten, setzen wir auf:
  • eine hochwertige und professionelle Konstruktion der Anlage
  • gut ausgebildete Sicherheitstrainer
  • tägliche Kontrolle und Wartung der Anlage
  • ein umfassendes Notfallmanagement
Lehrkräften bestätigen wir gerne die Rahmenvorgaben für die Qualifikation zum Besuch von stationären Seilgärten (Kletterwälder, Adventure-Parks, Activity-Parks)“ des Hessischen Kultusministeriums – siehe Downloads.

Der Bau der Anlage

Der Kletterwald wurde gemeinsam mit einem professionellen Seilgartenbauer konzipiert und errichtet. Die Fachleute der Allgäuer Firma haben viele Jahre Erfahrung in der Konzeption, Entwicklung und Installation von Seilgärten in lebende Baumbestände. Der Konstrukteur ist Mitglied im Lehrteam der RCTA des DAV, ÖAV, Deutscher und österreichischer Bergführerverband, Outward Bound, sowie Mitglied im DIN-Ausschuss für stationäre Seilkletteranlagen.
  • Um eine Verletzungsgefahr auszuschließen und die Sturzhöhen zu minimieren verlaufen alle Sicherungsseile über Kopfhöhe.
  • Die komplette Anlage ist mit einem Sicherheitsfaktor von drei konzipiert*.
  • Alle Stahlseile wurden mit 12 t verpresst.
  • Alle Bäume des Kletterwaldes wurden von einem Baumgutachter beurteilt.
  • Die Anlage ist redundant**.

Zum Betrieb der Anlage

Der Kletterwald ist ein Selbstsicherungsparcours und wird eigenverantwortlich durchlaufen. Die Sicherungstechnik ist sehr leicht zu erlernen, dennoch setzt das sichere Begehen ein verantwortungsbewusstes Handeln voraus. Kinder und Jugendliche werden für die hohen Parcours mit dem Smart Belay System ausgestattet. Daher können Kinder mit einer Greifhöhe von 165 cm auch alleine durch den Parcours klettern. Kleinere Kinder dürfen ab sechs Jahren in Begleitung eines Erwachsenen klettern.
Alle Trainer im Kletterwald haben eine mehrtägige Ausbildung absolviert. Die hauptverantwortlichen Trainer haben eine Ausbildung zum „Stationären Hochseilgartentrainer“ (DAV, ÖAV, Deutscher und österreichischer Bergführerverband, Outward Bound).
Die Teilnehmer werden mit Komplettgurten (Klettergurte mit einem Schultergurt), Helmen und so genannten Cowtails (Sicherungsseilen) ausgestattet. Die Ausrüstung wurde speziell für den Gebrauch in Hochseilgärten entwickelt.
Vor dem Begehen des Seilgartens legen die Teilnehmer zusammen mit den Trainern die Klettergurte an.
  • Im Übungsparcours erhalten die Teilnehmer dann eine Einweisung in die Sicherungstechnik
  • Die Teilnehmer begeben sich eigenverantwortlich mit der eigens für Hochseilgärten entwickelten Sicherheitsausrüstung in den Parcours.
  • Über allen Kletterelementen verläuft ein Sicherungsseil (Stahlseilkonstruktion) in Reichhöhe.
  • Die Kletterer sind immer in mindestens einem Sicherungsseil eingeklinkt.
  • Der Aufstieg wird über automatische Sicherungsgeräte abgesichert.
  • Der Abstieg erfolgt über Seilrutschen.
* d.h. die Sturzbelastungen eines 100 kg schweren Teilnehmers werden mit drei multipliziert, um die minimale Bruchlast der Bauteile zu erhalten.
** An jeder Stelle, an der ein Material-, bzw. Funktionsfehler oder menschliches Versagen stattfinden kann, ist die Anlage doppelt gesichert.